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Das Bambara gehört
zu der Gruppe der Mandesprachen, die in einem riesigen Gebiet, von Mauretanien
(im Norden) bis zur westafrikanischen Küste bei der Côte-d'Ivoire (im
Süden), von Senegal (im Westen) bis Nigeria (im Osten) gesprochen werden
und die aus einer großen Anzahl von eng miteinander verwandten Sprachen
und Dialekten mit oft fließenden Übergängen besteht, deren Ursprung in
einer einzigen Sprache zu sehen ist, die sich mit dem Zerfall des
Königreichs Mali zusehends differenzierte. In Mali wird Bambara, das von den Einheimischen selbst "bamanankan" genannt wird, als Muttersprache von der Grenze zur Côte-d'Ivoire (im Süden) bis Macina (im Norden) und von Kita (im Westen) bis Sikasso (im Osten) gesprochen. Mit einer Muttersprecheranzahl von etwa 3 Millionen stellen die Bambara hiermit die wichtigste Bevölkerungsgruppe Malis dar. Innerhalb Malis besteht praktisch überall eine ausgezeichnete bis zufriedenstellende Verständigungsmöglichkeit durch die Kenntnis des Bambara, obwohl es auch innerhalb des Bambara gewisse regional unterschiedliche Dialektformen gibt. An der Universität Wien,
am Institut für Afrikanistik, hat man die Möglichkeit, neben anderen afrikanischen
Sprachen auch das Bambara zu erlernen. Nähere Informationen dazu finden
Sie auf der Homepage des Instituts für Afrikanistik (siehe unten).
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[ Bambara ]